Aufbau-Kuren

Unsere Aufbau-Kuren haben nichts mit den üblichen Vitamin-Mixturen zu tun. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung der Frischzell-Therapie nach Prof. Dr. Niehans, bei der auf Ihre persönlichen Bedürfnisse angepasste Präparate gespritzt werden. 

Dr. Paul Niehans, Leiter eines Sanatoriums, stand am Krankenbett einer jungen Patientin, die unheilbar an einer Schilddrüsenerkrankung litt und zum Sterben verurteilt war. Damals gab es noch keine "schulmedizinische Lehrmeinung", von der kein Arzt abweichen durfte. Natürlich kannte Niehans die Arbeiten von Denis, Kocher, Brown-Séquard, Voronoff und Steinach, als er sich entschloss, als letzten verzweifelten Rettungsversuch an dieser Patientin eine "Xeno-transplantation" durchzuführen. Er spritzte ihr also 1931 die Zellen der Schilddrüse, die er aus der Aufbereitung des Schilddrüsengewebes eines ungeborenen Lammes gewonnen hatte - die Patientin erholte sich zusehends und fühlte sich pudelwohl!

Niehans dachte, er hätte eine revolutionäre Therapiemethode erfunden und hat vergeblich versucht, diese in die Medizin einzuführen. ( Ein bekannter Arzt hat einmal gesagt, wenn man neue Erkenntnisse in die Medizin einführen will, dann müssten erst die Lehrer der alten"Lehr-Meinung" und ihre Schüler gestorben sein ). Niehans ist 1971 gestorben. Seine Idee der "Frischzellen-Therapie" überzeugte viele damals berühmte Persönlichkeiten, allen voran Papst Pius XII., den japanischen Kaiser Hirohito oder den damaligen äthiopischen Kaiser Haile Selassie - sie alle pilgerten zu Niehans, um sich behandeln zu lassen. Bekanntestes deutsches Beispiel ist der 1. deutsche Bundeskanzler, Adenauer. Der war bei seinem Amtsantritt im Jahre 1949 bereits 73 Jahre alt und ist bis zum Ende seiner Amtszeit 1963 2 x im Jahr zu Niehans gegangen, um sich Frischzellen gespritzt zu bekommen. Gestorben ist er 1967 im Alter von 91 Jahren!

Unsere Erfahrung mit dieser Therapieform begann 1982. Kaum ein Arzt oder Heilpraktker hatte eine eigene Schafzucht hinter der Praxis. Also kam ein pfiffiger Unternehmer in Ham-burg auf die Idee, die auf dem Schlachthof frisch gewonnenen Zellen unmittelbar nach der Aufbereitung einzufrieren. Natürlich ging die Schulmedizin auf die Barrikaden: Durch das "Schockgefrieren" gingen alle Zellinhalte kaputt und die ganze Therapie wäre nichts als teurer Hokuspokus. Wir Zell-Therapeuten fragten damals zurück, warum die Kuh nach der Insemi-nation mit tief gefrorenem Sperma trächtig würde. Bis heute keine befriedigende Antwort!

Unbestritten ist, dass die große Menge körperfremden Eiweißes bei der Therapie mit Frisch-zellen einen allergischen Schock auslösen konnte. Auch deshalb wurde sie in Deutschland 1979 verboten ( im Ausland jedoch nicht ). Wissenschaftler wie Dr. Theurer oder Prof. Dyckerhoff fragten sich schon vor ca. 60 Jahren, wie man das Problem umgehen könne. Theurer arbeitete erfolgreich mit enteiweißten Zellkernen, Dykerhoff mit Bestandteilen des Zellkernes.

Wir leben - darüber müssen wir uns im Klaren sein - nicht ewig. Aber ehrlich: Wer will das schon? Ist es erstrebenswert, mit 60 Jahren im Pflegeheim von dem jungen Personal bevor-mundet zu werden und sich sagen zu lassen, wann man aufzustehen und wann in´s Bett zu gehen habe?

In den Jahren der Frischzell-Therapie hieß es: "Wir wollen nicht dem Leben mehr Jahre, sondern den Jahren mehr Leben geben" ( was bringt mir eine Lebensverlängerung um 10 Jahre, wenn ich die dement im Pflegeheim verbringe ).

Wieder einmal ist das keine Therapie für Kassen-Patienten: Die Kasse zahlt erst, wenn Sie schon krank sind! Wenn Sie gar nicht erst krank werden wollen, weil Sie sich das nicht leisten können, dann kommen Sie um diese individuell angepasste Aufbau-Kur nicht herum: Wir untersuchen Sie gründlich und stellen eine auf Ihre Organschwächen abgestimmte Kur zusammen.

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